idea 13.03.2025
Im
Iran
hat
ein
Gericht
eine
schwangere
Christin
zu
16
Jahren
Haft
verurteilt.
Das
berichtet
die
Menschenrechtsorganisation
„Article 18“ (London).
Der
Richter
begründete
die
Strafe
gegen
Narges
Nasri
(37)
mit
ihrer
Mitgliedschaft
in
einer
„Oppositionsgruppe“
–
einer
Hauskirche
–
und
„Propaganda
gegen
den
Staat“,
einem
häufig
genutzten
Vorwurf
gegen
aktive
Christen.
Neben
Nasri
–
sie
erwartet
ihr
erstes
Kind
–
wurden
am
selben
Tag
zwei
weitere
Christen
verurteilt:
Abbas
Soori
(48)
soll
für
15
Jahre
ins
Gefängnis,
Mehran
Shamloui
(37)
für
fast
13
Jahre.
Die
drei
Christen
erhielten
überdies
Geldstrafen
zwischen
umgerechnet
2.500
und
3.200
Euro.
Hinzu
kommt
die
Aberkennung
ihrer
Rechte
auf
soziale
Leistungen
im
Bereich
Arbeit,
Gesundheit
und
Bildung
für
die
nächsten 11 bis 15 Jahre.
Sicherheitsbeamte
hatten
die
drei
Christen
am
3.
November
2024
bei
mehreren
zeitgleich
stattfindenden
Razzien
in
Teheran
verhaftet.
Mindestens
zehn
weitere
Christen
waren
betroffen.
Dabei
beschlagnahmten
die
Beamten
persönliche
Gegenstände
wie
Bibeln,
Kreuze
und
Musikinstrumente.
Die
drei
Christen
kamen
anschließend
in
das
berüchtigte
Evin-Gefängnis,
das
sie
einen
Monat
später
nach
intensiven
Verhören
und
gegen
Zahlung
einer
Kaution
verlassen durften.
Christen in Gefahr
idea 11/2025
Der
Geschäftsführer
von
Christian
Solidarity
International
(CSI)
in
Deutschland,
Pfarrer
Peter
Fuchs,
berichtete
IDEA,
dass
die
syrischen
Christen
in
großer
Angst
lebten.
An
der
Mittelmeerküste
hätten
manche
Kirchen
aus
Solidarität
bereits
ihre
Türen
geöffnet,
um
alawitische
Flüchtlinge
zu
schützen.
Dort,
wo
die
Milizen
das
verboten
hätten,
seien
sie
stattdessen
von
christlichen
Familien
aufgenommen
worden.
Auch
Christen
gehörten
zu
den
Opfern
der
Islamisten.
So
hätten
Sicherheitskräfte
des
dschihadistischen
Regimes
den
griechischorthodoxen
Priester
Gregory
Bishara
in
der
Hafenstadt
Baniyas
ermordet.
Mindestens
noch
drei
Christen
seien
zudem
bei
weiteren
Übergriffen
getötet
worden.
Fuchs
berichtete,
dass
christliche
Mädchen
an
staatlichen
Schulen
gedrängt
würden,
ein
Kopftuch
zu
tragen.
Zudem
würden
die
Kinder
aufgefordert,
islamische
Gebete
mitzusprechen.
An
Straßensperren
verlangten
die
dschihadistischen
Kämpfer
von
Christen,
das
islamische
Glaubensbekenntnis
zu
sprechen,
um
passieren
zu
dürfen.
Rund
drei
Viertel
der
24
Mio.
Einwohner
Syriens
sind
sunnitische
Muslime,
etwa
10
%
sind
Alawiten.
Der
Anteil
der
Christen
beträgt
je
nach
Schätzung
zwischen 2 und 4 %.
Ausführliche
Meldung
unter:
idea.de/massaker-syrien