idea 52/2025 In   Nigeria   leben   über   100   Millionen   Christen   viele        von        ihnen        unter        bedrückenden Bedingungen.   Besonders   im   Norden   und   in   der Mitte    des    Landes    sind    sie    Angriffen    durch islamistische   Extremisten   ausgesetzt.   Überfälle, Entführungen   und   Brandanschläge   auf   Kirchen gehören    zum    Alltag.    Seit    Jahren    ist    Nigeria Experten    zufolge    das    Land    mit    den    meisten ermordeten      Christen      weltweit.      Laut      der nigerianischen           Menschenrechtsorganisation Intersociety   wurden   allein   zwischen   Januar   und August   2025   über   7.000   Christen   aufgrund   ihres Glaubens       getötet.       Trotzdem       halten       die Gemeinden   unbeirrbar   an   ihrem   Glauben   fest. Für     sie     ist     der     gemeinsame     Gottesdienst unverzichtbarer               Bestandteil               ihres Glaubenslebens;   sie   versammeln   sich   mitunter sogar    zwischen    den    Ruinen    ihrer    zerstörten Kirchen,   um   zu   beten   und   zu   singen.   In   diesem Jahr   standen   die   Christen   Nigerias   verstärkt   im internationalen      Fokus,      nachdem      führende Vertreter       christlicher       Organisationen       und Kirchen    US-Präsident    Donald   Trump    auf    ihre Lage   hingewiesen   hatten.   Er   kündigte   an:   „Wir sind    bereit,    willens    und    fähig,    die    großartige christliche   Bevölkerung   der   Welt   zu   schützen!“ Der   anglikanische   Erzbischof   Ali   Buba   Lamido –   er   musste   selbst   aus   Nigeria   fliehen   –   hofft nun,    dass    die    wachsende    Aufmerksamkeit    zu Sanktionen      führt,      die      die      Lage      seiner Glaubensgeschwister tatsächlich verbessern. Daniel Scholaster
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