idea 05.02.2026 Ein    13-jähriger    australischer    Christ    hat    durch eine   außergewöhnliche   Schwimmleistung   seine im   Meer   abgetriebene   Familie   gerettet.   Während eines    Paddelausflugs    am    30.    Januar    vor    der Küste   Westaustraliens   geriet   die   Mutter   Joanne Applebee       mit       ihren       drei       Kindern       in Lebensgefahr,    als    starker    Wind    sie    auf    das offene   Meer   hinaustrieb.   Die   Mutter   beschloss, ihren    ältesten    Sohn   Austin    loszuschicken,    um Hilfe   zu   holen.   Während   die   Familie   auf   dem Wasser    trieb,    schwamm    der    Jugendliche    etwa vier   Stunden   durch   raue   See   bis   zum   Ufer.   Dort setzte   er   einen   Notruf   ab.   Seine   Familie   wurde nach   zehn   Stunden   rund   14   Kilometer   vor   der Küste     gerettet.    Alle     Beteiligten     kamen     mit leichten Verletzungen davon. Glaube und Gebet als Motivation Austin     Applebee     schilderte     anschließend     in mehreren   Interviews,   wie   ihm   sein   Glaube   bei der    Rettungsaktion    geholfen    habe.    Gegenüber 7News   Australia   berichtete   der   Junge,   dass   er während      des      Schwimmens      immer      wieder gebetet   und   christliche   Lieder   gesungen   habe. Außerdem     habe     er     Gott     ein     Versprechen gegeben:    „Ich    sagte    zu    Gott:    Wenn    ich    das schaffe,   lasse   ich   mich   taufen.“ Auch   gegenüber der     BBC     berichtete     er,     dass     ihn     „Gebet, christliche    Lieder    und    glückliche    Gedanken“ durch   die   schweren   Stunden   getragen   hätten,   in denen    er    „wirklich    verängstigt“    gewesen    sei. Am    darauffolgenden    Sonntag    besuchte    er    den Gottesdienst. Bescheidenheit trotz außergewöhnlicher Tat Der     Vorfall     ereignete     sich     nahe     Quindalup Beach.   Austin   Applebee   war   mit   seiner   Mutter Joanne,    seinem    Bruder    Beau    (12)    und    seiner Schwester    Grace    (8)    mit    Paddleboards    und einem       Kajak       unterwegs,       als       plötzlich auffrischender    Wind    sie    abtrieb.    Die    Paddel gingen   verloren,   das   Kajak   lief   voll   Wasser   und kenterte.   Die   Mutter   konnte   die   jüngeren   Kinder nicht    allein    lassen    und    schickte    daher    ihren ältesten   Sohn   los,   um   Hilfe   zu   holen.   Nachdem der     13-Jährige     gegen     18     Uhr     den     Notruf absetzte,   brach   er   erschöpft   zusammen,   ohne   zu wissen, ob seine Familie noch lebte. Die   Rettungskräfte   starteten   eine   groß   angelegte Suchaktion.   Paul   Bresland,   Leiter   der   örtlichen Seenotrettung,    bezeichnete    die    Leistung    des Jungen          als          „übermenschlich“.         Auch Polizeivertreter   würdigten   seinen   Mut   und   seine Entschlossenheit,   die   letztlich   das   Leben   seiner Familie   gerettet   hätten.   Austin   Applebee   selbst lehnt   die   Bezeichnung   als   Held   ab:   „Ich   halte mich   nicht   für   einen   Helden.   Ich   habe   einfach getan,   was   ich   tun   musste“,   sagte   er   der   BBC. Für       ihn       steht       fest,       wem       er       sein Durchhaltevermögen    zuschreibt:    „Es    war    die ganze Zeit Gott.“
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