idea 04.02.2026 Der   Gemeindehilfsbund   (Walsrode)   hat   die   von der      Parlamentarischen      Versammlung      des Europarats   verabschiedete   Resolution   „Für   ein Verbot      von      Konversionspraktiken“      scharf kritisiert.    Sie    fordert    die    46    Mitgliedsstaaten des   Europarats   auf,   sämtliche   Maßnahmen   zu untersagen,      die      eine      Veränderung      oder Unterdrückung     der     sexuellen     Orientierung, Geschlechtsidentität                   oder                   des Geschlechtsausdrucks     zum     Ziel     haben.     Der Vorsitzende   des   Vereins,   Pfarrer   Stefan   Felber, und   dessen   Geschäftsführer,   Prediger   Johann Hesse,     bemängeln     in     einer     Stellungnahme, dass    die    Resolution    nicht    zwischen    eindeutig abzulehnenden   Praktiken   wie   Zwang,   Isolation oder           Missbrauch           und           freiwilligen, psychologischen           oder           seelsorgerlichen Angeboten      differenziere.      Denn      laut      der Resolution    sollten    auch    religiöse    Rituale    und seelsorgerliche    Gespräche    unter    das    Verbot fallen.    Felber    und    Hesse    warnen,    dass    damit auch    Angebote    auf    biblischer    Basis    betroffen seien. Die   geforderten   Verbote   schränkten   zudem   das Selbstbestimmungsrecht        der        Betroffenen massiv    ein,    so    der    Gemeindehilfsbund.    Dies betreffe     insbesondere     Menschen,     die     ihre gleichgeschlechtliche           Orientierung           als unerwünscht        empfänden        und        freiwillig Unterstützung    suchten.    Auffällig    sei    zudem, dass       im       Rahmen       der       Resolution       eine Veränderung       der       sexuellen       Orientierung ausdrücklich   nur   dann   ausgeschlossen   werde, wenn       sie       in       Richtung       Heterosexualität geschehe.   Maßnahmen,   die   eine   Veränderung in       Richtung       Homosexualität       anstrebten, würden    gar    nicht    erwähnt    und    sollten    also offenbar nicht verboten werden. Die     sexuelle     Orientierung     kann     verändert werden In    der    Stellungnahme    bekräftigen    die    beiden Autoren       ihre       Überzeugung,       dass       Gott Menschen   auch   auf   dem   Gebiet   der   sexuellen Orientierung       zur       Veränderung       befähigen könne.     Diese     biblische     Sicht     werde     durch wissenschaftliche          Untersuchungen          und Zeugnisse      von      Betroffenen      gestützt.      Das biologische   Geschlecht   wird   als   „Gabe   Gottes“ verstanden,   wobei   der   Gemeindehilfsbund   die Sichtweise   ablehnt,   das   Geschlecht   werde   bei der    Geburt    nur    „zugewiesen“.    Angebote    für Menschen,            die            ihre            empfundene Geschlechtsidentität        an        die        biologische angleichen   möchten,   sollten   nach   Ansicht   des Gemeindehilfsbundes   nicht   verboten,   sondern weiterhin ermöglicht werden. Ebenso   fordert   die   Organisation,   dass   bereits bestehende    Verbote    aufgehoben    werden.    Die Umsetzung      der      Resolution      würde      nach Einschätzung      der      beiden      Autoren      einen schwerwiegenden       Angriff       auf       gesetzlich garantierte    Grundrechte    wie    die    Berufs-    und Therapiefreiheit    von    Psychologen,    Geistlichen und Seelsorgern darstellen. Berichte von Betroffenen anhören Felber   und   Hesse   fordern   darüber   hinaus,   dass sich      die      Verantwortlichen      auf      EU-      und Bundesebene        mit        den        Berichten        und Zeugnissen    der    sogenannten    „Detransitioner“ beschäftigen.      Dabei      handelt      es      sich      um Menschen,    die    eine    Geschlechtsumwandlung angestrebt    und    durchlaufen    haben    und    eine Zeit   lang   versuchten,   im   anderen   Geschlecht   zu leben,         dann         aber         wieder         in         ihr Ursprungsgeschlecht        zurückgekehrt        sind. Einige   warnten   inzwischen   „gut   begründet   und aus   eigener   schmerzhafter   Erfahrung   vor   den destruktiven Folgen einer Transition“.
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