idea 03.o8.2026
Foto: Christin Zahra (Hannah) Gholami. Foto:
Als
„Gefangene
des
Monats
August
2026“
haben
die
Internationale
Gesellschaft
für
Menschenrechte
(IGFM)
und
die
Evangelische
Nachrichtenagentur
IDEA
die
iranische
Christin
Zahra
(Hannah)
Gholami
benannt.
Sie
rufen
dazu
auf,
sich
für
die
36-Jährige
einzusetzen.
Sie
wurde
am
11.
Dezember
2023
mit
einem
weiteren
Christen
bei
einer
Razzia
in
der
nördlichen
Bezirkshauptstadt
Shahriar
festgenommen.
Rund
30
Geheimdienstmitarbeiter
stürmten
dabei
den
Gottesdienst
einer
Hauskirche,
zu
dem
sich
etwa
zwei
Dutzend
Personen,
darunter
Familien
mit
Kindern,
versammelt
hatten.
Die
iranischen
Behörden
betrachten
Hauskirchen
als „staatsfeindliche“ Gruppen.
Im
Februar
2024
wurde
Gholami
gegen
Zahlung
einer
für
iranische
Verhältnisse
horrenden
Kaution
in
Höhe
von
umgerechnet
rund
18.500
Euro
freigelassen.
Am
2.
Juli
2024
fand
gegen
sie
und
weitere
Christen
vor
dem
Revolutionsgericht
des
Bezirks
Shahriar
ein
Prozess
statt.
Das
Gericht
verurteilte
sie
wegen
„Gründung“
und
„Mitgliedschaft“
in
einer
„Gruppe
oder
Vereinigung
mit
dem
Ziel,
die
nationale
Sicherheit
zu
untergraben“.
Als
Strafe
wurden
zwei
Jahre
Haft
verhängt.
Zweimal
legte
sie
gegen
das
Urteil
Rechtsmittel
ein,
scheiterte
damit
jedoch
beide
Male.
Die
Konvertitin
wurde
schließlich
im
November
2025
zum
Haftantritt
zitiert.
Hinter
Gittern
erkrankte
sie
und
durfte
im
Februar
2026
einen
mehrmonatigen
Hafturlaub
antreten.
Seit
dem
29.
Juni
befindet
sich
Gholami
wieder im Gefängnis.
Die
IGFM
und
IDEA
rufen
dazu
auf,
in
Briefen
an
den
iranischen
Präsidenten
Massud
Peseschkian
um
die
sofortige
Freilassung
der
Gefangenen
zu
bitten.
Die
Islamische
Republik
Iran
hat
den
Internationalen
Pakt
über
bürgerliche
und
politische
Rechte
ratifiziert,
der
auch
Religionsfreiheit
garantiert.
Von
den
rund
90
Millionen
Einwohnern
des
Landes
sind
etwa
98
Prozent
Muslime.
Der
Anteil
der
Christen
liegt
laut
Schätzungen
christlicher
Hilfswerke bei rund einem Prozent.