idea 44/2026
Zum „Gefangenen des Monats November 2026“
haben die Internationale Gesellschaft für Men-
schenrechte (IGFM) und IDEA den evangelischen
Pastor
Maikel
Pupo
Velázquez
aus
Kuba
benannt.
Sie
rufen
dazu
auf,
sich
für
den
Gemeindeleiter
einzusetzen.
In
dem
karibischen
Inselstaat
kontrolliert
noch
immer
die
Kommunistische
Partei
jegliche
religiösen
Aktivitäten.
Laut
einem
Bericht
der
britischen
Organisation
„Christian
Solidarity
Worldwide“
wurde
Velázquez
am
26.
September
in
Camagüey
von
staatlichen
Sicherheitskräften
festgenommen und zunächst ohne Verbindung
zur
Außenwelt
eingesperrt.
Seine
Familie
erfuhr
erst
bei
der
Suche
nach
ihm
von
seinem
Verbleib.
Inzwischen
wurde
er
in
das
Gefängnis
„La
Cerámica Roja“ verlegt.
Der
Gründer
der
nichtstaatlich
registrierten
Gemeinschaft
„Kirche
des
heiligen
Segenswortes
des
Feuers“
plante
ein
großes
Treffen
im
Stadion
„Cándido
González
Morales“
in
Camagüey,
bei
dem
für
Kuba
gebetet
werden
sollte.
Am
25.
September
erhielt
er
deswegen
eine
Vorladung
von den Behörden, der er Folge leistete.
Festnahme trotz Absage von Gebetstreffen
Auf
staatliche
Anweisung
hin
sagte
er
die
Veranstaltung
ab.
Zugleich
wurde
er
darauf
hingewiesen,
dass
er
die
Verantwortung
dafür
trage,
wenn
sich
trotz
der
Anordnung
Gäste
dort
einfinden sollten. Um sicherzugehen,
dass
alle
Eingeladenen
von
der
Absage
erfahren,
begab
er
sich
zum
ursprünglich
vorgesehenen
Veranstaltungsort.
Als
er
sich
diesem
näherte,
nahmen
ihn
Beamte
fest.
Die
Behörden
werfen
ihm
„Ungehorsam“
vor.
Bereits
im
Juli
2025
war
Velázquez
abgeführt
worden. Er hatte versucht,
zwei
politischen
Gefangenen
u.
a.
mit
Medikamenten
zu
helfen.
Es
ist
zudem
bekannt,
dass
er
insbesondere
unter
jungen
Leuten
erfolgreich für seinen Glauben wirbt.
Die
IGFM
und
IDEA
bitten
um
Appelle
an
den
kubanischen
Staatspräsidenten,
sich
für
die
umgehende
Freilassung
des
Christen
einzusetzen.
Von
den
rund
elf
Millionen
Einwohnern
Kubas
sind
53
%
Katholiken,
22
%
nicht
religiös,
17
%
Spiritisten und 7 % Protestanten.