idea  30/31/2024 Als     „Gefangene     des     Monats     August 2024“        haben        die        Internationale Gesellschaft         für         Menschenrechte (IGFM/Frankfurt   am   Main)   und   IDEA die     iranische     Christin     Mina     Khajavi Ghomi   (alias   Qomi)   benannt.   Sie   rufen dazu      auf,      sich      für      die      60-jährige Konvertitin   einzusetzen.   Die   ehemalige Muslima       wurde       im       Juni       2020 festgenommen     und     kam     nach     drei Wochen,      die      sie      mit      verbundenen Augen        zubringen        musste,        gegen Hinterlegung       einer       Kaution       frei. Zusammen     mit     anderen     ehemaligen Muslimen,       die       zum       Christentum übergetreten       waren.und       inzwischen freigelassen     wurden,     wurde     sie     vor Gericht   gestellt.   Wegen   Gefährdung   der nationalen    Sicherheit    durch    Werbung für    den    christlichen    Glauben    und    der Gründung   einer   Hauskirche   verurteilte das      Revolutionsgericht      in      Teheran Khajavi     am     7.     Juni     2022     zu     sechs Jahren       Gefängnis.       Ihre       Berufung dagegen     wurde     zurückgewiesen.     Sie hatte    sich    gerade    einen    komplizierten Knöchelbruch    durch    einen    Autounfall zugezogen,   als   sie   am   8.   Januar   2024 schließlich inhaftiert wurde. Mangels     angemessener     medizinischer Versorgung   ist   die   Fraktur   noch   immer nicht    ausgeheilt,    und    zudem    belasten chronische     Gelenkschmerzen     Khajavi. Sie   ist   im   berüchtigten   Evin-Gefängnis eingesperrt.   IGFM   und   IDEA   bitten,   in Briefen     an     den     neuen     Präsidenten, Massud    Peseschkian    (ab    30.    Juli    im Amt),      für      Khajavis      bedingungslose Freilassung      einzutreten.      Verbunden damit   ist   die   Bitte,   für   die   Christin   zu beten.   Etwa   98   %   der   rund   89   Millionen Einwohner   des   Iran   sind   Muslime.   Das Hilfswerk     Open     Doors     schätzt     den Anteil   der   Christen   auf   1,4   %.   Auf   dem Weltverfolgungsindex   liegt   der   Iran   auf Platz      neun      der      Länder,      in      denen Christen am stärksten verfolgt werden.
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